04.12.2025 - 20 Mitteilungen, Anfragen und Anregungen

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Der Vorsitzende informiert zunächst über zwei Sitzungstermine. So werde die Sitzung der Arbeitsgruppe Container am 07.01.2026 stattfinden. Ebenso weist er daraufhin, dass die Arbeitsgruppe Hitze verschiedene Vorschläge ausarbeiten werde. Diese werde im kommenden Jahr zu einer Zusammenkunft eingeladen.

Der Vorsitzende spricht zum Projekt „Haus Sonnenwald“. Dieses werde leider nicht, wie vor 22 Monaten beschlossen, umgesetzt werden.  Er verliest Teile des Schreibens, welches der Stadtverwaltung zugestellt wurde.  Er tue dies deshalb, damit allen die Gründe, warum dieses Projekt nicht durchgeführt werde, mitgeteilt werden.

„Zu dem Projekt Revitalisierung des Haus Sonnenwald müssen wir Ihnen folgendes mitteilen. Wir müssen leider feststellen, dass sich seit unserer Bewerbung die Rahmenbedingungen für Bauprojekte durch den starken Zinsanstieg der letzten Jahre und den sprunghaften Anstieg der Baupreise sowie die mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften und ausführenden Unternehmen erheblich verschlechtert haben. Auch die Banken sind bei größeren Investitionen zurückhaltend und unsere Bank hat ihre Finanzierungszusage für das Projekt zurückgezogen. Weitere Banken wurden erfolglos angefragt und möchten ebenfalls das Investitionsrisiko nicht mittragen. Die ursprünglichen Mitinvestoren sind weggefallen oder abgesprungen. Viele weitere Finanzstarke Firmen und Investoren wurden angefragt, möchten aber ebenfalls aktuell das Projekt nicht mitbegleiten. Wir treten aus den genannten Gründen von dem Projekt schweren Herzens zurück.“

Der Vorsitzende drückt nochmals die Enttäuschung über die Absage der Revitalisierung von Haus Sonnenwald aus.

Stadtratsmitglied Ripplinger (CDU-Fraktion) teilt mit, dass er bereits gestern im Vorfeld der Hauptausschusssitzung und in der gestrigen Hauptausschusssitzung selbst über die Absage informiert worden sei.  Aufgrund dessen habe er, in der ebenfalls gestern stattgefundenen Ortsratssitzung, die Ortsratsmitglieder über die Absage der Investorengemeinschaft informiert. Er bekundet seine Enttäuschung und seinen Ärger hierüber, zumal an diesem Morgen noch in der SZ zu lesen gewesen sei, dass der Rat Weichen für das Aufleben des Haus Sonnenwald stellen könne. Auch die Enttäuschung der Besseringer Bürgerinnen und Bürger, werde groß sein, sobald diese von der Absage erfahren würden. Er werde sehr oft von Bürgerinnen und Bürgern auf Haus Sonnenwald angesprochen. Der Zustand des Hauses sei sehr schlecht. Zudem werde dort oft eingebrochen, was auch an Vandalismusschäden zu sehen sei. Nun stelle sich die Frage, wie es mit Haus Sonnenwald weitergehe. Im Rahmen des letzten Interessenbekundungsverfahren sei mitgeteilt worden, dass dieses die letzte Chance sei und wenn diese nicht greife, werde das Gebäude abgerissen. Er bitte darum, sich die Angebote des Zweit- und Drittplatzierten des damaligen Interessenbekundungsverfahrens anzusehen und mit diesen in Verbindung zu treten. Der Abbruch eines so schönen Gebäudes sei für die Besseringer und für die Gesamtstadt sehr schade.

Des Weiteren erkundigt er sich nach der Möglichkeit, für die Zeit der Baumaßnahmen, welche im Zuge der Kanalarbeiten in der Mühlenstraße stattfinden würden, eine Parkerlaubnis auf dem Bürgersteig in der Bezirksstraße zu genehmigen, da die Parksituation in der Bezirksstraße nicht optimal sei. Während der Baumaßnahme würden auch die Anwohner, welche nicht mehr in der Mühlenstraße parken könnten, in der Bezirksstraße parken. Durch die Vielzahl an parkenden Autos käme es dort zu gefährlichen Situationen. Daher werde darum gebeten, das Parken auf dem Gehweg temporär, auf Grund der Sondersituation, zu genehmigen. 

Der Vorsitzende teilt mit, dass durch die parkenden Autos in der Bezirksstraße der Verkehr entschleunigt werde. Die Situation werde geprüft. Eine Rückmeldung werde erfolgen.

Hinsichtlich Haus Sonnenwald bekundet der Vorsitzende nochmals seine Enttäuschung über die Absage. Es werde nun mit dem Zweit- und Drittplatzierten des damaligen Interessenbekundungsverfahrens Kontakt aufgenommen. Der Stadtrat werde darüber in Kenntnis gesetzt.